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Stadt
in Flammen
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Der Brand von Glarus im Jahre 1861
- Nach einer bewegten Landsgemeinde brach in der Nacht vom 10. auf den 11.
Mai 1861 in der Scheune neben Ratsherr Tschudis Haus Feuer aus. Starker Föhn
blies und die Feuersbrunst führte zur grössten Katastrophe des noch jungen
Bundesstaats.
- Der Brand löste in der ganzen Schweiz und im Ausland eine beispiellose
Solidaritätswelle aus. Mit der Bahn wurden Tonnen von Lebensmitteln, Decken
und Kleidern geliefert, die Geldspenden erreichten eine Rekordsumme. Es war
die erste «Glückskette» der Schweiz. Sogar der Papst und Kaiser Napoleon
III. reihten sich unter die Spender ein.
- Walter Hauser präsentiert neu entdeckte Justizakten, die sich wie ein
Krimi lesen: Sechs Jahre nach der Brandkatastrophe wurden in Rom zwei junge
Schweizer Söldner verhaftet. Heinrich August Engler gab zu Protokoll, er
habe zusammen mit seinem Kumpanen Ulrich Göldi Glarus in Brand gesteckt.
- «Walter Hauser hat die politisch brisanten Kriminalakten zur Affäre
Engler/Göldi im Bundesarchiv in Bern entdeckt und stellt sie jetzt in seinem
neuen Buch erstmals vor. Das umfangreiche Dossier wurde von der Zürcher
Historikerin Nicole Billeter wissenschaftlich bearbeitet. ‹Das ist ein
historisch bedeutsamer Fund.›» Sonntags Blick
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- 152 Seiten, mit einer Stadtübersichtskarte und 32 Abbildungen, Fotos und
Dokumenten, Pappband
sFr. 34.50, € 27.50
ISBN 978-3-85791-630-4
- Limmat Verlag Zürich
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